Monooper von Francis Poulenc | Oper von Maurice Ravel
Zwei bedeutende Vertreter der französischen Oper des 20. Jahrhunderts bilden den Rahmen für einen aussergewöhnlichen Opernabend der Gegensätze: Auf der einen Seite Francis Poulenc, dessen tragédie lyrique «La voix humaine» (dt. «Die menschliche Stimme»), 1959 nach dem gleichnamigen Theaterstück von Jean Cocteau geschrieben, das letzte Telefongespräch einer verlassenen Frau mit ihrem Geliebten erzählt. Auf der anderen Seite Maurice Ravel, der geniale Erfinder des «Boléro», dessen heiter-burleske Komödie «L’heure espagnole» von den skurrilen Versuchen der Ehefrau eines Uhrmachers handelt, ihren Mann in dessen Abwesenheit mit gleich zwei Liebhabern zu hintergehen. Auf der einen Seite Zärtlichkeit, Leidenschaft, und tragische Verzweiflung, auf der anderen Seite schräge Situationskomik mit fröhlichem, spanischen Kolorit und einem Happy End. Dazu facettenreiche, lyrische, dramatische und lustvolle Musik – was will man mehr?
Informationen
Monooper von Francis Poulenc
Oper von Maurice Ravel
Copyright Florian Colombo
Coproduktion NOF – Neue Oper Freiburg , Opera Zuid, Maastricht (NL)
Kredite
Musikalische Leitung | Jérôme Kuhn |
Inszenierung | Béatrice Lachaussée |
Bühnenbild | Amber Vandenhoeck |
Kostüme | Jorine Van Beek Naomi Pürro |
Inspizient | Morgan Hoxha |
Orchester | FKO - Freiburger Kammerorchester |
Korrepetitior | Florent Lattuga |
Elle/Concepción | Hélène Walter |
Gonzalve | Alexander Sprague |
Ramiro | Vincent Casagrande |
Torquemada | Gilles Ragon |
Don Inigo Gomez | Alexandre Diakoff |